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Legasthenie ab wann erkennbar?

Viele Eltern kennen das Problem. Seit September besuchen ihre Schützlinge die Grundschule und es wird ein ordentliches Tempo vorgelegt. Das Lehrerpersonal schaut, auf welchem Niveau die Erstklässler sind und manch einer der ABC-Schützen ist gut dabei und manch anderer hat schon von Anfang an Schwierigkeiten.

Woran liegt das und hat das Kind dann immer gleich eine Legasthenie? Sicherlich nicht. Eine Legasthenie ist ein weitreichenderes Problem, was nicht mit Schwierigkeiten in einem Bereich abzutun ist. Es sind z. B. Auffälligkeiten im Bereich der zentralen Hörwahrnehmung und der visuellen Wahrnehmung.

Bei manchen Kindern lassen sich mögliche Schwierigkeiten bereits im Kindergartenalter erahnen. Aber selbst wenn Schwierigkeiten z. B. beim Reimen oder beim Heraushören der Laute bestehen, kann sich das immer noch geben. Diese Kinder sollten dann speziell noch gefördert werden, z. B. im Rahmen einer logopädischen Behandlung. Hier wird dann viel Wert auf die Verbesserung der zentralen Hörwahrnehmung gelegt.

Geben Sie sich und Ihrem Kind Zeit, führen Sie Gespräche mit den Lehrern und sehen Sie auch den Kinderarzt als Ansprechpartner. Er kennt auch weitere nötige Anlaufstellen, an die man sich wenden kann, um das Kind zu unterstützen oder gegebenenfalls  zum richtigen Zeitpunkt eine Testung anzuordnen. Aber wie der nachstehende Artikel zeigt, für eine letztendliche Entscheidung Legasthenie/ ja/nein muss man Geduld haben.

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